Wie verlief Ihre berufliche Laufbahn und wie war Ihr Weg zum Diakonischen Werk?
Schon während meines Studiums hatte ich das Diakonische Werk als möglichen Arbeitgeber in Bottrop im Blick und habe regelmäßig die Stellenanzeigen verfolgt.
Meine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte ich bei der Stadt Bottrop, zunächst während der Coronapandemie im Impfzentrum und im Anschluss in der Pressestelle der Feuerwehr Bottrop. Das war eine tolle, dynamische Zeit.
Zwischendurch habe ich in einer ganz anderen Branche gearbeitet und im Reisebüro Erfahrungen gesammelt. Das hat mir gezeigt, wie spannend es sein kann, neue Perspektiven auszuprobieren und wie wertvoll guter, persönlicher Kontakt zu Menschen ist.
Nach meinem Studium bin ich bei der Universitätsmedizin Essen erstmals mit dem Fundraising in Berührung gekommen und der Bereich hat mich sofort begeistert. Als ich im Sommer 2025 die Stellenausschreibung für meine jetzige Position gesehen habe, wusste ich direkt: Das passt. Genauso hat es sich bestätigt, worüber ich sehr froh bin.
Nun sind Sie schon ein gutes halbes Jahr an Bord - was ist Ihnen in dieser Einarbeitungszeit besonders in Erinnerung geblieben?
„Wow, ist das Werk riesig!“. Das war der Gedanke, der mir in den ersten Wochen ständig durch den Kopf gegangen ist. Von außen nimmt man das gar nicht so wahr. In den vergangenen sechs Monaten habe ich unglaublich viele neue Menschen kennengelernt, die mit so viel Engagement und Herz bei der Diakonie arbeiten.
Fachlich wie persönlich nehme ich jeden Tag etwas Neues mit, wofür ich sehr dankbar bin - sonst wäre es ja auch langweilig. Meine Aufgabe ist unglaublich vielfältig und die täglichen Abwechslungen und Herausforderungen machen meinen Arbeitsalltag spannend. Zwei Projekte die ich bereits begleiten durfte sind beispielsweise die durch eine Spende finanzierte Reise der WG-Kinder ins Disneyland sowie die Finanzierung einer erweiterten Ausstattung für das Inklusive Wohnen in Dorsten durch Förderer. Ich freue mich darauf, das Werk noch intensiver kennenzulernen und meine Rolle weiter so auszufüllen, dass ich diverse Projekte spürbar unterstützen kann.
Wenn Sie nicht hier sind: Welche Interessen und Hobbies haben Sie außerhalb der Arbeitswelt?
Wenn ich nicht arbeite, findet man mich meistens draußen, oft in Sportsachen. Ich gehe gerne laufen, bin mit dem Fahrrad unterwegs, spiele seit kurzem Tennis und gehe oft auch einfach mal spazieren. Bewegung im Freien ist für mich der beste Ausgleich.
