Vielfalt im Diakonischen Werk – unsere Stärke, unser Alltag
Vielfalt – das ist mehr als ein Schlagwort. Im Diakonischen Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten ist sie tägliche Realität, Basis unserer Arbeit und eine echte Bereicherung.
In unseren 76 Einrichtungen, Diensten und Angeboten begegnen wir Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen: von der Kindertagesbetreuung über die Eingliederungshilfe bis zur Seniorenpflege, von ambulanter Unterstützung bis zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Und das in sieben Städten des Ruhrgebiets – in Gladbeck, Bottrop, Dorsten, Gelsenkirchen, Essen, Castrop-Rauxel und Herne. So entsteht eine lebendige Vielfalt an Orten, Menschen und Geschichten.
Unsere Klientengruppen sind so bunt wie das Leben selbst. Ob Herkunft, Alter, Sprache, Religion oder Lebensform – unsere Aufgabe ist es, allen mit Offenheit, Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Das gelingt nicht zuletzt durch unsere Mitarbeitenden, die aus 48 Nationen stammen und ganz unterschiedliche Wege und Perspektiven mitbringen.
Mit über 1.600 Mitarbeitenden, 105 Auszubildenden, 224 Maßnahmeteilnehmern, 25 Bundesfreiwilligen, 70 Ehrenamtlichen und 13 16i-Kräften sind wir einer der größten sozialen Arbeitgeber der Region. Und das in einer Altersstruktur von 16 bis 73 Jahren – der Mittelwert liegt bei rund 40 Jahren. Auch im Hinblick auf Konfessionen und Geschlecht zeigt sich Vielfalt: 2 Mitarbeitende identifizieren sich als divers, 845 als männlich und 1.689 als weiblich. In Führungspositionen liegt die Verteilung nahezu ausgeglichen bei 24 Frauen und 22 Männern.
Fazit: Vielfalt ist bei uns kein Ziel, sondern Grundlage unseres Handelns. Sie ist kein Sonderprojekt – sie ist der Alltag. Sie fordert uns, aber sie schenkt uns auch neue Blickwinkel, Kreativität und Verbindungen. Unsere diakonische Offenheit für Vielfalt ist ein echtes Potenzial: Sie hilft uns, Herausforderungen wie den Fachkräftemangel mit Mut und Ideen anzugehen. Und sie zeigt sich nicht nur in Zahlen, sondern in der Haltung, mit der wir Menschen begegnen.
In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, wollen wir weiter ein Ort sein, an dem Vielfalt nicht nur geduldet, sondern gelebt wird – als Gabe Gottes und als gelebte Verantwortung.
