

Diakonisches Werk gesamt
Feierliche Grundsteinlegung für neue Kita in Bottrop
Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten baut an der Paßstraße 81 eine neue sechsgruppige Kindertageseinrichtung für 120 Kinder. Modern wird es: Es entstehen flexible Räume für U3- und Ü3-Kinder, Barrierefreiheit u.a. durch einen Aufzug sowie speziell ausgestattete Förder- und Rückzugsräume. Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: Geheizt wird mit einer Luftwärmepumpe, auf dem Dach entsteht eine Photovoltaikanlage. Träger der Kita wird die evangelische Kirchengemeinde Bottrop sein.
Nun wurde die Grundsteinlegung gefeiert: Nach einer feierlichen Andacht mit Superintendent Steffen Riesenberg wurde nicht nur der Grundstein gesetzt, sondern auch eine Zeitkapsel in die Wand am Eingang eingelassen. Darin: Eine tagesaktuelle Ausgabe der WAZ, Baupläne und Euro-Münzen. Oberbürgermeister Matthias Buschfeld betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der neuen Kita für die Stadt Bottrop.
Zum Start des neuen Kita-Jahres am 1. August 2027 sollen die ersten Kinder die neue Einrichtung besuchen.

Selbstbestimmt Wohnen /Selbstbestimmte Lebensräume
Jahrmarktliche Sommerstimmung am Dorothea-Buck-Haus
Am 19. Juni verwandelte sich der Innenhof des Dorothea-Buck-Hauses in einen lebendigen Treffpunkt mit Jahrmarktflair. Anlass war das diesjährige Sommerfest, das unter dem Motto „Jahrmarkt“ stand und zahlreiche Beschäftigte sowie Bewohnende zusammenbrachte.
Im Mittelpunkt standen verschiedene Spielstationen: Angeboten wurden unter anderem Entenangeln, Dosenwerfen, ein Glücksrad sowie ein Cornhole-Spiel. Bei jeder Station konnten kleine Gewinne erzielt werden, was zusätzlich für Motivation und gute Laune sorgte.
Auch kulinarisch war das Fest vielseitig aufgestellt. Neben einer Auswahl an Softdrinks wurden Hotdogs, Currywurst, Frikadellen-Brötchen und frisch zubereitetes Popcorn und andere Süßigkeiten angeboten.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen herrschte eine entspannte und fröhliche Atmosphäre im Innenhof. Auch die Bewohnenden der verschiedenen Außenwohngruppen waren eingeladen und nutzten die Gelegenheit, gemeinsam Zeit im Dorothea-Buck-Haus zu verbringen.









Seniorenhilfe
„Ehrenamt verbindet! Miteinander und füreinander: Freiwilligenarbeit in Gladbeck“
Der traditionelle Sommerempfang im Seniorenzentrum Marthaheim fand in diesem Jahr unter dem Motto „Ehrenamt verbindet! Miteinander und füreinander: Freiwilligenarbeit in Gladbeck“ statt. Damit rückte die Veranstaltung die vielen Menschen in den Mittelpunkt, die sich im Diakonischen Werk und in der Stadt ehrenamtlich engagieren.
Moderiert wurde der Sommerempfang von Kerstin Schönlau, die sich nach mehr als zwanzig Jahren als Geschäftsbereichsleiterin der Seniorenhilfe zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird.
Neben einem geistlichen Impuls von Theologischem Geschäftsführer Karl Hesse sowie einer Andacht von Superintendent Steffen Riesenberg, würdigte Bürgermeisterin Bettina Weist das Diakonische Werk als eine tragende Säule der sozialen Infrastruktur Gladbecks. Besonders hob sie hervor, dass Freiwilligenarbeit hier nicht nur ermöglicht, sondern aktiv gefördert und begleitet werde. Ihr Dank galt vor allem den zahlreichen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement Gladbeck lebenswerter, menschlicher und wärmer machten.
Wie vielfältig ehrenamtliches Engagement im Diakonischen Werk sein kann, zeigte anschließend Moritz Unverhau, Leiter des Referats Freiwilligendienste. Gemeinsam mit mehreren Freiwilligen berichtete er aus der Praxis und machte deutlich, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen – und wie sinnstiftend dieses Engagement für alle Beteiligten ist.
In seinem Grußwort betonte auch der kaufmännische Geschäftsführer Sebastian Schwager die große Bedeutung der Ehrenamtlichen für das Diakonische Werk. Ihr Einsatz sei eine unverzichtbare Unterstützung und bereichere die tägliche Arbeit in den Einrichtungen auf vielfältige Weise.





Wichernhaus
Sicher unterwegs
Am 22. Juni 2026 stand für Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe nicht der Arbeitsalltag, sondern die Fahrsicherheit im Mittelpunkt. Auf dem Parkplatz des Movie Parks in Kirchhellen nahmen sie an einem praxisnahen Fahrsicherheitstraining teil.
Auf dem Programm standen unter anderem Rangieren, Ein- und Ausparken, Rückwärtsfahren – mit und ohne Einweiser –, sicheres Bremsen sowie der richtige Umgang mit Assistenzsystemen. Auch Themen wie Fahrzeugtechnik, Fahrphysik, der sichere Fahrspurwechsel, der tote Winkel und die sichere Beförderung von Personen wurden intensiv trainiert.
Das Ziel: mehr Sicherheit und Routine im Straßenverkehr – und damit ein Plus an Sicherheit für Mitarbeitende und die Menschen, die sie täglich begleiten. Die Bilder geben einen kleinen Einblick in einen lehrreichen Trainingstag.




Arbeit und Bildung
Ausbildung erfolgreich beendet
Am 1. Juli 2026 fand die Lossprechungsfeier der sechs Fachpraktiker Hauswirtschaft statt. Nach einer dreijährigen Ausbildungszeit konnten alle Auszubildenden ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Zwei Absolvent erreichten die Note 3, vier schlossen mit der Note 2 ab.
Auch der Einstieg ins Berufsleben ist bereits gelungen: Fünf der sechs Absolvent haben eine Stellenzusage erhalten, vier von ihnen haben ihre Tätigkeit bereits aufgenommen.
Besonders erfreulich ist, dass drei Absolvent weiterhin beim Diakonischen Werk beschäftigt sind. Zwei arbeiten im Käthe-Braus-Seniorenhaus – sowohl in der Großküche als auch in der Wohnbereichsküche – und eine Absolventin ist in der Großküche des Hans-Dringenberg-Seniorenheims tätig.

Bottroper Werkstätten
Erster Unternehmerabend „Pott-inklusiv“
Mit „Pott-inklusiv“ haben die Bottroper Werkstätten gemeinsam mit der Stadt Bottrop eine neue Plattform ins Leben gerufen, die Wirtschaft, Sozialwirtschaft und kommunale Akteure miteinander ins Gespräch bringt. Ziel ist es, mehr Unternehmen für inklusive Beschäftigung zu begeistern und Menschen mit Behinderungen den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Ende Juni fand in der Rheinbabenwerkstatt der erste Unternehmerabend von „Pott-inklusiv“ statt.
Im Mittelpunkt stand der Austausch und vor allem praktische Erfahrungen: Unternehmen, die bereits Menschen mit Behinderungen beschäftigen, berichteten aus ihrem Arbeitsalltag und zeigen, wie Inklusion nicht nur den Fachkräftemangel entschärfen, sondern auch das Betriebsklima und die Innovationskraft stärken kann.
Die Initiative baut auf bereits erfolgreiche Kooperationen in der Region auf. Gemeinsam mit Unternehmen, Politik und Sozialwirtschaft konnten schon viele Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen geschaffen werden. Der Unternehmerabend soll diesen Weg fortsetzen und weitere Betriebe für inklusive Beschäftigung gewinnen.




