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Das macht Sinn

Seit dem 1. August 2026 ist Claudia Mühlhan beim Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten als Diakonin für "Sinnzeit" tätig. Was dahinter steckt und wie ihr beruflicher Weg bisher verlief, verrät sie uns im Interview.

Liebe Frau Mühlhan, wie verlief bisher Ihre berufliche Laufbahn? Welche wichtigen Stationen gab es?

Schon früh war ich in der Jugendarbeit meiner Kirchengemeinde in Castrop- Rauxel aktiv. Zum Kirchenkreis gehörte auch das "Eine Welt Zentrum". Darüber kam ich mit Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in Berührung. Diese Themen haben mich sehr geprägt und mir früh gezeigt, in welchem Bereich ich später gerne arbeiten möchte. Genau dort begann dann auch mein beruflicher Weg: zunächst in der Arbeit mit Flüchtlingskindern und deren Familien. Anschließend wechselte ich zum Kirchenkreis Dortmund und arbeitete als Diakonin in einer Kirchengemeinde in der Dortmunder Nordstadt. In der Kinder- und Jugendarbeit war es mir besonders wichtig, jungen Menschen verlässliche Räume zu bieten, in denen sie sich angenommen und sicher fühlen können, um ihnen Möglichkeiten zur Teilhabe zu eröffnen. Nach 17 Jahren wechselte ich innerhalb des Kirchenkreises in den Bereich Schule und war an einer Grundschule in Lünen mit zwei Standorten in sozial herausfordernden Quartieren tätig. Dort standen vor allem Kinderschutz sowie die Begleitung und Unterstützung von Kindern und Familien im Mittelpunkt.

Welche Aufgabe haben Sie bei uns?

Seit dem 1. August bin ich beim Kirchenkreis als Diakonin für "Sinnzeit" tätig. Meine Aufgabe ist die spirituelle Begleitung von Menschen in stationären Einrichtungen des Diakonischen Werkes – von Jugendwohngruppen über Seniorenzentren bis hin zu Demenz-WGs.  Mit dieser Stelle möchte der Kirchenkreis die Verbindung von Kirche und Diakonie stärken. Ziel ist es, Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten und Raum für Glauben, persönliche Fragen und das zu schaffen, was ihnen Halt gibt. Das kann in Form von Andachten und Gottesdiensten geschehen, aber ebenso in seelsorglichen Gesprächen oder im gemeinsamen Nachdenken über die großen und kleinen Fragen des Lebens. Wichtig ist mir dabei, diese Aufgabe nicht allein zu gestalten, sondern gemeinsam mit Mitarbeitenden der Diakonie und Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit bin ich am liebsten draußen unterwegs. Mit unserem kleinen Familienhund streife ich gerne durch die Wälder und verbringe viel Zeit in meinem Garten. Außerdem fahre ich gerne Fahrrad, treffe mich mit Freundinnen und Freunden und gehe gerne ins Theater.

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