Unser Plan zum Schutz vor Gewalt
Das Thema „Schutz und Vorbeugung vor Gewalt“ ist uns ein wichtiges Anliegen – in all unseren Einrichtungen. Daher leben wir ein Gewaltschutzkonzept, das jegliche Form von möglicher Gewalt berücksichtigt. Zudem bieten wir entsprechende Präventionsmaßnahmen und Hilfen an.
Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten hat sich in besonderer Weise dazu verpflichtet, allen Menschen in den Einrichtungen, Diensten und Arbeitsplätzen sowie rund um seine Angebote Schutz und Förderung zu bieten. Dennoch lassen sich Machtgefälle und Gewaltereignisse nicht immer vollständig vermeiden. Gewalt in ihren vielen Erscheinungsformen und mit ihren vielfältigen Ursachen kann sich überall dort ereignen, wo Menschen zusammenleben und -arbeiten.
Umso wichtiger ist es, ein fundiertes und wirksames Konzept zu haben. Denn hierdurch kann auf der einen Seite Gewaltprävention in der Diakonie aktiv betrieben werden. Auf der anderen Seite enthält dieses Gewaltschutzkonzept verschiedene Maßnahmen zum Umgang mit Gewalt.
In allen Geschäftsbereichen des Diakonischen Werks leben wir spezifische Gewaltschutzkonzepte und bieten entsprechende Präventionsmaßnahmen an, damit alle uns anvertrauten Menschen und Mitarbeitenden bestmöglich gestärkt und geschützt werden.
Die Säulen unserer Selbstverpflichtung
Ein wesentlicher Baustein unseres Gewaltschutzkonzepts ist die explizit benannte Selbstverpflichtung unserer Mitarbeitenden. Die Inhalte wurden gemeinsam mit der Mitarbeitervertretung erstellt. Wichtige Säulen der Selbstverpflichtung sind:
- die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen
- der Schutz vor Gewalt
- die Selbstreflexion bei Beobachtungen von Gewalt
- die Anerkennung der sexuellen Selbstbestimmung aller Menschen
- der respektvolle Umgang mit allen Menschen
Prävention und Schutz
Das Schutzkonzept gilt für alle 74 Einrichtungen, Angebote und Dienste aus den verschiedenen Gesellschaften des Diakonischen Werks. Denn Prävention und Schutz vor (auch sexualisierter) Gewalt braucht einen Plan, um Gewalt keinen Raum zu geben. Dazu gehören zum Beispiel Fortbildungen für alle Fachkräfte, Präventionsangebote und einrichtungsspezifische Handlungspläne. Hierfür nimmt unser multiprofessionelles Team u.a. regelmäßig an Fortbildungen des Instituts ProDeMa teil. Hier erlernen und vertiefen unsere Mitarbeitenden den Umgang mit Menschen in schwierigen Situationen. Dieses Deeskalationsmanagement wurde speziell für den professionellen Umgang mit Gewalt und Aggressionen für alle Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens konzipiert.
Werkzeugkoffer: Fortbildungen und Schulungen
Gewaltprävention in der Diakonie kann nur dann in unserer täglichen Arbeit und im Miteinander vollumfänglich gelebt werden, wenn unsere Mitarbeitenden systematisch aufgeklärt und entsprechend geschult werden. Wir sind ständig gefordert, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das jedem Mitarbeitenden und Beschäftigten die Chance gibt, sich motiviert und engagiert, für die Ziele unserer Arbeit einzusetzen. Bei dem im Diakonischen Werk Gladbeck, Bottrop und Dorsten praktizierten Führungsstil ist es gewollt, dass Mitarbeitende und Beschäftigte bei der Planung und Umsetzung einbezogen werden. Somit ist jeder, egal auf welcher Ebene er arbeitet, für den Erfolg des Diakonischen Werks mitverantwortlich.
