Liebe Frau Jährling, wie war bisher Ihre beruflicher Werdegang? Welche wichtigen Stationen gab es?
Mein Berufswunsch stand schon mit 13 Jahren fest: Ich wollte Krankenschwester werden. Nach meiner Ausbildung war ich zunächst im Krankenhaus tätig, bevor ich als Gemeindeschwester in den ambulanten Bereich wechselte. In dieser Zeit habe ich auch die Zusammenführung der Gemeindeschwestern in die Diakoniestationen miterlebt. Insgesamt war ich acht Jahre in der ambulanten Pflege tätig, davon drei Jahre als Leiterin einer Diakoniestation.
Anschließend wechselte ich in die stationäre Altenhilfe. Dort entwickelte ich mich von der Pflegedienstleitung (PDL) zur Einrichtungsleiterin und Prokuristin weiter. Um mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, habe ich im Laufe der Jahre zahlreiche Qualifikationen erworben: unter anderem als Fachkrankenschwester für psychiatrische Pflege, im Bereich Betriebswirtschaft sowie durch ein Studium an der Evangelischen Fachhochschule Bochum. Dieses schloss ich mit dem Bachelor of Arts in Pflege- und Gesundheitsmanagement ab. Alle Weiterbildungen und mein Studium habe ich berufsbegleitend absolviert.
Wie war Ihr Weg zum Diakonischen Werk?
In den vergangenen Jahren war ich ausschließlich bei diakonischen Trägern tätig. Vor drei Jahren bin ich dann zur Caritas gewechselt und habe dort als Fachbereichsleiterin für Altenhilfe gearbeitet. Seit dem 1. Oktober bin ich nun wieder Teil der Diakoniefamilie. Ich freue mich sehr, hier zu sein, und durfte bereits viele neue und schöne Begegnungen erleben. Es ist schön, wieder in diesem Umfeld tätig zu sein und meine Erfahrungen einbringen zu können.
Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich bin in unserer Kirchengemeinde aktiv, sitze im Stadtrat der Stadt Sprockhövel und bin Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Schwelm-Sprockhövel. Seit 30 Jahren gehören Boxer zu unserem Leben. Zurzeit haben wir leider keinen Hund, aber spätestens im Frühjahr möchten wir uns wieder einen anschaffen – wahrscheinlich einen Welpen. Außerdem lese ich gerne, gehe gern ins Theater und mag das Wandern. Es gibt einfach so viele Dinge, die mich interessieren. Manchmal denke ich, der Tag könnte ruhig 30 Stunden haben!
